Wir werden von der Natur reich beschenkt. Aber wir können als Mensch auch positiv beitragen, klug eingreifen und gestalten. Wir können Fülle und Lebendigkeit in Garten und Landschaft weiter fördern. Die Handsense ist dabei ein geniales Werkzeug.

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Seit Anfang 2023 arbeite ich hauptberuflich mit der Sense in der Landschaftspflege und mähte vergangene Saison mehrere Hektar Naturschutzflächen, Hausgärten, Streuobstwiesen, etc. Dabei lerne ich viel dazu und gebe meine Erfahrungen in Sensenkursen weiter. Denn ich bin von diesem sanften, wie effektiven Werkzeug überzeugt und sehe viel Potenzial für neue Einsatzgebiete. Meine intensive Beschäftigung mit technischen und ergonomischen Aspekten der Handsense fließt in meine Praxis ein. So arbeite ich mit einer eigens entwickelten Sensen-Bauform, der Einstellsense. Als Biologe bringe ich zudem fachliches Wissen und vor allem Leidenschaft für eine vielfältige und lebendige Umwelt mit.

aktuelle Kurstermine in 2024

(Infos zu den Kursformaten finden sich hier: Sensenkurse)

  • Samstag, 20. April, 9:00 bis 16 Uhr: Dengelkurs (Tageskurs); 90 €
    Werkstatt in Freiburg (Vauban)
    ==> Anmeldung über mich (per formloser Email)
  • Samstag, 27. April, 9:00 bis 16 Uhr: Tageskurs; 90,- €
    Kenzingen bei Freiburg, im Lehrgarten des KOGL www.kogl-emmendingen.de
    ==> Anmeldung über mich (per formloser Email)
    Besonderheit: Tageskurs mit Dengelpraxis für die Teilnehmer*innen!
    *ausgebucht* (Anmeldung für Warteliste möglich)
  • Samstag, 11. Mai, 9:00 bis 16 Uhr: Tageskurs
    Wiesen am Freiburger Schönberg (stadtnah)
    ==> Anmeldung über die Ökostation: www.oekostation.de
  • Freitag Abend + Samstag früh, 17./ 18. Mai: Morgentaukurs
    interner Kurs der BUND Ortsgruppe Freiburg
  • Donnerstag, 6. Juni, 14:00 bis 18 Uhr: Halbtageskurs
    Wiesen bei der Ökostation (im Stadtgebiet Freiburg)
    ==> Anmeldung über die Ökostation: www.oekostation.de
  • Freitag Abend + Samstag früh, 14./ 15. Juni: Morgentaukurs
    Wiesen am Kunzenhof, Freiburg-Littenweiler
    ==> Anmeldung über den Kunzenhof: www.kunzenhof.de
    Besonderheit: Infos zum Heumachen und Unterstützung von Gabriele Plappert, siehe hier https://www.youtube.com/watch?v=z_gbK5OPZWE
  • Freitag Abend + Samstag früh, 30./ 31. August: Morgentaukurs
    Wiesen am Freiburger Schönberg (stadtnah)
    ==> Anmeldung über die Ökostation: www.oekostation.de
  • Freitag, 20. September, 14:00 bis 18 Uhr: Halbtageskurs
    Wiesen bei der Ökostation (im Stadtgebiet Freiburg)
    ==> Anmeldung über die Ökostation: www.oekostation.de
  • weitere Kurstermine auch auf Anfrage möglich
    April bis Oktober in Freiburg im Breisgau
    geeignete Wiesenfläche: min. 1-2 Ar/ Teilnehmer*in
  • Email an post(at)sensenschnitt.org für Infos zu kommenden Terminen
    (die persönlichen Daten werden von mir nicht weitergegeben oder anderweitig genutzt. Für die Löschung der jeweiligen Daten genügt eine kurze Nachricht an mich)

Kontakt

Philipp Köder
B.Sc. Biologie, M.Eng. Umweltschutz
LOGL-geprüfter Obst- und Gartenfachwart

Haydnstraße 10
79104 Freiburg

post(at)sensenschnitt.org

Tel: 0160-4178408

 

Vor- und Nachteile des Mähens mit der Handsense

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  • Keine schädlichen und störenden Emissionen
    (Abgase, Vibrationen, Lärmbelastung, Kunststoffabrieb):
    angenehm für Personal und Umgebung!

  • Flächenleistung vergleichbar oder schneller der einer Motorsense/ eines Freischneiders (i.d.R. 2 bis 6 Ar/ h)

  • Nutzbar von kurzem Rasen bis zum Roden von Brombeerdickichten und Heckenschnitt

  • Geringe Unterhaltskosten

  • Naturverträglichkeit des Mähprozesses:
    geringe Verluste an Insekten, Wirbeltieren und Co, geringe Bodenverdichtung

  • Keine schwere Schutzausrüsung nötig
    –> Arbeiten im Sommer – Schwitzen…

  • Im Verkehrsraum kein weiteres Personal nötig (Tragen von Schutzmatten gegen Steinschlag)

  • Keine Verschmutzung durch Hundekot und Co durch schnell rotierende Teile (Aerosolbildung, Spritzwirkung…)

  • Klima- und ressourcenfreundlich:
    mäht mit einem Bruchteil der Leistung einer Motorsense vergleichbar schnell!

  • Leicht: Transport mit dem Fahrrad möglich!

  • Konviviales Werkzeug/ Low-Tech:
    Reparierbarkeit, Übersichtlichkeit, Langlebigkeit, menschliches Maß
    –> macht nicht abhängig und hilflos, keine „Blackbox-Technik“

  • Direktes Feedback und Selbstwirksamkeitserfahrungen
    –> kein Gefühl, ein Maschinenknecht zu sein

  • geschicklichkeitsfördernd; Ermächtigend durch Lern- und Erfahrungsräume

  • Fitness und Körpergefühl
    gesundheitsfördernde Bewegungen in moderater, körperschonender Belastungsintensität

  • Mit allen Sinnen in Umwelt eintauchen
    ohne Störung durch Lärm, Vibration, Abgas

  • Macht im Team besonders Freude

  • geringe Flächenleistung im Vergleich zu Rasen-, Wiesenmäher oder Balkenmäher

  • Sehr verletzliche Schneide!
    Probleme bei fremdkörperreichen Flächen (Steine, Äste, Wurzelstöcke, Gehölztriebe, Flaschen, etc.)

  • gewisse Hürden beim Erlernen:
    Mähtechnik, Pflege&Schärfen, Einschätzung des günstigen Mähzeitraumes, etc.
    Erfahrung und Kenntnisse notwendig

  • Überlastung der Fingergelenke und -strukturen (Handarbeit…) in professionellem Einsatz bei Nichtbeachtung körperschonender Techniken bzw. ohne Ausgleichsübungen oder bei gesundheitlichen Vorschäden möglich

  • Je nach Mähsituation sehr unterschiedlich in körperlicher Anforderung und Aufwand
    –> Taufeuchter, junger Aufwuchs vs. überständiger, niederliegender, trockener Aufwuchs…

  • Teilweise geringes Zeitfenster bezüglich günstigem Einsatzzeitpunkt (Taufeuchte, Vegetationszustand)
    –> hoher Anspruch an Planung und Einschätzung + ggf. dennoch Arbeitspeaks